Was geht eigentlich so ab???

Es ist ja nicht so, als wäre ich inaktiv gewesen. Aber irgendwo muss man für sich selbst und für die anderen mal wieder festhalten, was eigentlich so los ist.

Erstmal bin ich vor einem Monat nach Dresden umgezogen und setze meine Freiwilligentätigkeit im sozialen Bereich für ein weiteres halbes Jahr fort. Zwar habe ich es letztes Jahr mit Schauspiel versucht, aber ich zweifele viel zu sehr an so einer Entscheidung, als dass ich durch die Vorsprechen durchgekommen wäre. Nuja, jetzt heißt es einen Ausbildungsplatz finden, damit ich das endlich in sicheren Händen hab, um mich dann wieder mehr aufs Musik machen konzentrieren zu können.

Wobei das auch nicht zu kurz kam. Erstmal habe ich Aufnahmen gemacht, die man alle auch auf Soundcloud finden kann. Noch mehr Lo-Fi als je zu vor, aber nichtsdestotrotz irgendwie ganz perfekt. Hochgeladen hab ich das unter dem Namen „The Emo Tapes“, und ich überlege auch, ob ich das ganze mit ein paar Tracks mehr als EP laufen lasse. Viel Spaß beim Hören!

Darüber hinaus habe ich auch weiterhin Ideen für kurze Filme, die nur eben noch einer Realisierung bedürfen. Bei einem weiß ichs aber schon recht genau, wie ichs anstell.

Insgesamt hat mir der Umzug (weg vom Land in die Stadt) auf künstlerischer wie auf persönlicher Ebene gut getan. Ich muss jetzt nur noch den Anschluss finden, und ich bin einfach ein ungeduldiger Mensch, aber was solls. Den Stephan Wunt habe ich endlich persönlich kennen gelernt und ein Wochenende voller Musik und Bier verbracht, bei dem sogar eine kleine Aufnahme entstanden ist.

Ich experimentiere mit Hip Hop und Wiener Dialekt. Bei ersterem bin ich mir noch nicht sicher, ob ich wirklich ein Nebenprojekt draus machen kann, denn der Text und das Flair meiner ersten Produktionen ist sehr, naja, Ed.Wibeau-ig. Stark melancholisch, Voice-Samples mit drin, irgendwo doch recht ironisch und was weiß ich. Entweder ich werde damit warm oder es ist einfach ein weiteres Experiment im Kreis meines Schaffens. Nudelsuppe.

(Instrumental hier zum Hören)

Zweiteres allerdings wird wirklich ein handfestes Nebenprojekt werden. Unter dem Namen „Knochenmark“ habe ich schon einen Plan für ein kleines Album namens „Schillinge und Semmelbrösel“. Covers von Leonard Cohen, Lana del Rey, Paul McCartney und Scooter im breitesten Wiener Dialekt warten nur darauf, geschliffen und aufgenommen zu werden. Der Soundtrack zum Lachen, Leiden und Sterben.

Jo, wie gesagt, sonst schreibe und fotografiere ich viel, mache hier und da mein Ding und fühle mich künstlerisch ungehemmt wie selten. Das ist wie mit einem weißen Blatt Papier, voller Möglichkeiten, jeder Strich ist richtig und jeder könnte der falsche sein. Aber das ist gut so.

In diesem Sinne, ab in die Rinne und bis zum nächsten Mal.

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