Archiv der Kategorie: Musik

Ed.Wibeaus Kaninchenbau Folge #4. Playlist

Na, da war ich ja mal unvorbereitet. Aber auch unvoreingenommen. Finde ja persönlich, dass das die reizvollste Sendung bisher war. Und ihr? Hier die Playlist.

http://www.blendfm.de/

Wöchentlich. Jeden Montag um 21 Uhr!!!!!!!11111einseinself

und wiederholung am samstag um 15 uhr. psst.

1. Chief – Breaking Walls

2. Cinematic Orchestra – The Awakening Of A Woman (Burnout)

3. neuf meuf – that day

4. Mogwai – Katrien

5. Volcano Choir – Island, Is

6. Nick Drake – Day Is Done

7. Meredith Monk – Gotham Lullaby

8. Amiina – Hilli

9. m.e. – where dows the rain come from?

Stilbruch der Woche: Napalm Death – You Suffer

10 Ben Woods – Rebuild In Silence

(Gedudel bei den Texten im Hintergrun

Renert Trio – papilio xuthus

Dave Douglas – Sea Change)

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Ed.Wibeaus Kaninchenbau Folge #2. Playlist

Eine Sendung zwischen irgendwas und irgendwas ist das gewesen. Nächste Woche dann das Thema Japan.

http://www.blendfm.de/

Ab jetzt wöchentlich. Jeden Montag um 21 Uhr!!!!!!!11111einseinself

und wiederholung am samstag um 15 uhr. psst.
1. Crystal Castles – Wrath Of God

2. Flying Lotur – Breathe.Something_Stellar STar

3. John Martyn – Don’t Want To Know About Evil

4. Pluramon – Border

5. Jackson C. Frank – I Want To Be Alone (Dialogue)

6. Zola Jesus – Vessel

7. Hermelin – The Great Big Hug

8. Bloc Party – Real Talk

9. iamamiwhoami – Play

10. Tindersticks – This Fire Of Autumn

Stilbruch der Woche: The Residents – Constantinople

11. Toe – Say It Ain’t So

Ed.Wibeaus Kaninchenbau Folge #1. Playlist

Wie schon der ein oder andere mitbekommen hat (denn ich mache kein Geheimnis draus) habe ich nun meine eigene Sendung auf blend.fm. Mir machts nen Mordsspaß, mit den Leuten zusammen zu arbeiten. Meine erste Sendung, die heute um 21 Uhr lief, drehte sich um das Thema Hip Hop. Die Playlist dazu  habe ich hier gepostet.

http://www.blendfm.de/

Ab jetzt wöchentlich. Jeden Montag um 21 Uhr!!!!!!!11111einseinself

und wiederholung am samstag um 15 uhr. psst.

1. The Notorious B.I.G. – Juicy

2. Audio88 – Danke

3. Death Grips – Get Got

4. Ice Cube – Today Was A Good Day

5. Tyler The Creator (feat. Frank Ocean) – She

6. The Roots – Guns Are Drawn

7. The Opus (feat. Aesop Rock) – Take Me To The Basement

8. Shaban & Käpt’n Peng – parantatatam

9. Tufu – Ave Maria

10. Gorillaz (feat. Snoop Dogg)  – Welcome To The World Of The Plastic Beach

11. Edgar Wasser – Willkommen in Happytown

Stilbruch der Woche: Stiltreu – Immer diese Tage

12. Jay-Z – Hard Knock Life

Wo steht die Musik, im Hier und Jetzt???

Vor kurzem stellte ich auf Yahoo Clever mal folgende Frage:

Wo steht die Musik heute, im „hier und jetzt“?

Eine Frage, zu der ich keine richtige Antwort finden kann. Klar ist Musik, klassische wie populäre, ein sich stetig veränderndes und erweiterndes Feld, das man so an sich nicht für den Moment fassen kann. Aber wenn man so auf das letzte Jahrhundert zurückblickt, haben wir hier sämtliche Innovationen, den Rock’n’Roll, die Zwölftontechnik, aleatorisches Komponieren, Punk, Techno, Shoegaze, Post-Rock, Hip-Hop… und jetzt? Ist wirklich alles gesagt? Gibt es sowas wie DEN heißen Scheiß noch? Eine musikalische Entwicklung, deren Zeugen (oder besser gesagt Zuhörer) wir sind ohne es vielleicht zu merken? Und was ist mit der klassischen Musik? Tritt sie mittlerweile auf der Stelle oder verschmilzt sie doch langsam mit der Pop-Musik? Ist musikalische Weiterentwicklung letztendlich doch abgelöst vom Marktdenken des Kapitalismus? Oder kann mir irgendjemand wenigstens eine Skizze der Bewegungen liefern, in der sich die Musik befindet?

Ich bin selber Musiker und stelle mir diese Frage nicht umsonst 😉 Ich kenne mich was Musik anbelangt sehr gut aus, besser als manch anderer, und weiß auch recht genau, was wirklich den Anschein von etwas neuem hat und was nicht. Aber zur momentanen Zeit mag sich mir kein richtiges Bild ergeben. Vielleicht ist es auch nicht EINS, aber wenn jemand der sich auskennt, einige der aktuellen Entwicklungen weiß und benennen kann, wäre es schön, er sagt sie mir. 😉

 

Bis hierhin schon gute Antworten, die aber meinen Skeptizismus eher bekräftigen 😀
Dubstep wäre schonmal eine der Musikrichtungen, die sich wirklich erst im letzten Jahrzehnt in allen Formen entwickelt hat. Das sie gleich vom Mainstream aufgesaugt wurde, finde ich garnicht mal so tragisch. Ich selber stelle diese Frage eigentlich nicht, weil ich mich selber zu einem Pionier machen will, sondern einfach um zu wissen, inwiefern man den Zahn der Zeit bestimmen kann.

Mal ein paar Beispiele der Gedanken, die ich mir so gemacht habe:
In der deutschsprachigen Musik zum Beispiel ist eine neue Welle der Texter erkennbar. Spätestens seit Gisbert zu Knyphausen haben anspruchsvolle, durchaus melancholische Texte wieder mehr Anklag gefunden, und ein sehr von Element of Crime beeinflusster, aber wesentlich weniger chansonhafter Stil hat sich entwickelt. Für diesen las ich letztens den Ausdruck „Neue Deutsche Innerlichkeit“. Zwar ist das an sich nichts wirklich neues, aber in meinen Augen auf jeden Fall eine Weiterentwicklung! Auch insgesamt sind die melancholischeren Töne von Songwritern wie William Fitzsimmons oder Scott Matthew stark präsent.
Eine Rückentwicklung stellt für mich die (bereits erwähnte) Lady Gaga dar, aber vor allem musikalisch. Sie ist in ihrem Auftreten eine weitere unter den sich selbstinszenierenden Frauen wie Madonna, Björk, Grace Jones, Kate Bush, wobei bei ihr natürlich auch vor allem die Provokation im Vordergrund steht. Und dadurch verliert im Gegensatz zu oben genannten dann die Musik völlig an Bedeutung und verkommt zu netten Chartliedchen, die irgendwie vor allem nerven.
Der Dubstep ist insofern innovativ als dass diese Spielart der populären Musik nicht mehr zwingend eine Hook im klassischen Sinne hat. Er benutzt sehr oft das gleiche Konzept und setzt es immer anders um. Die typischen Dubstep-Basslines sind zwar oft beliebig austauschbar, aber sie stellen eben eine neue Auffassung von Musik dar: Musik als etwas SPÜRbares.
Im Indiepop kann man schon seit einiger Zeit eine Tendenz zur Euphorie festmachen. Grade Bands wie Everything Everything, Passion Pit oder (ein wenig kommerzieller) The Naked and Famous machen Musik, die irgendwie zwischen Rock und Elektropop mäandert und oft von der Art her sehr knallig und bunt gestaltet ist. Und ich glaube, dass mit dieser Vehemenz in der Musik schon lange nicht mehr gute Laune herrschte.
Ein letztes: Post-Rock wurde ja so als eine große Hoffnung angesehen Ende der Achtziger, Anfang der Neunziger, da er den Rock ohne seine Mythen und Kulte spielte, sprich wesentlich verkopfter war und dessen Kompositionen auch oft von klassischem Ausmaß sind. Ich sehe hier Vorreiter grade in der Minimal Music und ähnlichem. Bei Bands wie Explosions in the Sky oder Godspeed! You Black Emperor würde ich daher eher von einer Verschmelzung von klassischer Musik und Pop sprechen, ebenso bei isländischen Acts wie Amiina oder Sigur Ros, da hier eben auch eine andere Art des Zuhörens gefragt und dies auch eine andere Art des Songwritings ist, durch komplexe Strukturen, etc. Hoffe mal, der Gedankengang ist einigermaßen verständlich. Leider hat Postrock in den letzten Jahren aber auch eher sich selber wiederholt.
Die Klassik der heutigen Zeit ist mir aber ein wenig ein Rätsel… Man hört ja auch nichts von den wirklich zeitgenössischen Komponisten. Oder wenig, es gibt ja Leute wie Nils Frahm, Olafur Arnalds oder Johann Johannsson, die so etwas wie klassische Musik machen….
Aber gut, jetzt hab ich mal versucht, ein wenig zusammenzufassen, was MIR so zu dem Thema einfallen mag. Bin nach wie vor gespannt auf weitere Antworten

Ed.Wibeau – Die Sommernachtstram

Der Schimmer des Rotweins in meinem Glas bildet einen Kontrast zum grünen Flaschenhals, aus dem er einmal rauskam. HÄ?

Hallo liebe Leute und treue Hörer und wer sonst alles so über diese Seite stolpert. Gerade ist ein neues Album von mir herausgekommen. „Die Sommernachtstram“ heißt es. Es ist insgesamt etwas experimenteller aber auch direkter ausgefallen als „Katzenjammer im Hundehimmel“ und ich bin auch selber insgesamt zufriedener damit. Natürlich ist (außer dem Albumcover, für das übrigens meine Freundin verantwortlich ist, sie möchte gerne genannt werden, was ich total legitim finde 😀 ) nichts perfekt hier. Aber das ist nun mal mein Stil, die Dinge direkt so aufzunehmen wie sie mir in den Kram passen. Ich hoffe mal, man kann es hören, ich selber jedenfalls kann jetzt beruhigt ins Bett gehen 🙂 Übrigens: wie gewohnt gratis zu haben!

Download.

MEIK PUPPE & ED.WIBEAU – DER DRECK DER TANTEN

Endlich einmal gibt es wieder neues, jedoch nicht nur von mir, sondern auch von meinem Kollegen und DKR-Betreiber Meik, mit dem ich diese schöne Split aufgenommen habe 🙂

Den Link zur Downloadpage findet ihr HIER. ( oder auch DIREKT downloaden. )

Die Arbeit mit Meik geriet zwar zwischendurch etwas ins Stocken, da ich erstmal mein Abitur hatte und diverse Wohnortveränderungen mir die Zeit stahlen. Doch in den letzten Wochen bekam sie nochmal richtig Schwung und eine schöne EP ist entstanden! Hat mir sehr Spaß gemacht 🙂

Zwei neue, manchen vllt. von YouTube bereits bekannte, Songs von mir und zwei brandneue von Meik, zwei gegenseitige Coverversionen, in denen wir unsere Musik schön in ihr Gegenteil verkehren und zum Abschluss zwei in Gemeinschaftsarbeit entstandene Stücke. Wenn das mal nichts vielseitiges ist 🙂 Die Texte drehen sich um Verzehr von Speisen während der Autofahrt, um Spechtfotografen im Spaßbad, um die Stimme von Tom Waits. Die Musik ist „klassischer“ Ed.Wibeau- neben klassischem Meik-Puppe-Sound, und in der zweiten Hälfte finden diese ihre Verschmelzung. Auch im Namen von Meik wünsche ich gute Unterhaltung und inspirative Hörvorgänge 🙂

Musik…

Musik ist Gefangenschaft und Flucht zugleich. Sie ist Versenkung und die Faust im Himmel, das Licht im Schatten und der Schatten im Licht. Sie ist die höchste aller Künste, und die am einfachsten wirkende zugleich. Jeder kann Musik können, jeder IST Musik.